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Ruderergometer Ratgeber

Geschichte des Ruderergometer

Schon Anfang des 18. Jahrhunderts entstand in England der Rudersport. Dort wurden bereits die ersten Wettkämpfe und Weltmeisterschaften durchgeführt. Der Rudersport war anfangs nicht für das niedrige Volk und Frauen bestimmt und wurde nur von Adligen durchgeführt. Schlussendlich wurde der Rudersport in die Olympischen Spiele aufgenommen. Mitte des 18 Jahrhunderts ließ William B Curtis das erste Rudergerät anfertigen und patentieren. Die ersten Rudergeräte verfügten über ein Schwungrad. Danach gab es von ungefähr 1900 – 1950 Ruderergometer mit einem Hydrauliksystem. In den 80er Jahren entstanden die ersten Rudergeräte mit einem Schwungrad. Seit dem Jahre 1982 gibt es sogenannte Indoor Weltmeisterschaften, bei denen die Geschwindigkeit und Distanz ausschlaggebend für den Sieg ist.

 

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Modell Waterrower Rudergerät EicheSportPlus Rudergerät
Preis

1.199,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

279,99 €

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Bewertung
HerstellerWaterrowerSportPlus
Aufstellmaße (L x B x H)210 x 56 x 53190 x 51 x 77
Max. Körpergewicht-150 kg
Gewicht des RuderergometersJe nach Ausführung26,5 kg
Transportrollen
Preis

1.199,00 €

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279,99 €

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ProduktdetailsNicht VerfügbarProduktdetailsAmazon*.

 

Für wen eignet sich ein Rudergerät?

Rudern ist bei weitem noch nicht so verbreitet wie die gängigen Laufbänder, Crosstrainer und Co. Deshalb wird es auch von vielen Leuten unterschätzt. Ein Rudergerät bietet die perfekte Möglichkeit, für ein anspruchsvolles Ganzkörpertraining, dass dazu noch mit viel Spaß verbunden ist. Selbst Astronauten benutzen mittlerweile sogar Rudergeräte für das Training. Egal ob jung oder alt, ein Rudergerät eignet sich für jede Person. Bei einem Rudergerät besteht so gut wie keine Verletzungsgefahr und noch dazu ist es sehr gelenkschonend. Sie trainieren damit nicht nur Ihre Ausdauer, sondern stärken auch Ihre gesamte Skelettmuskulatur. Auch bei Fehlhaltungen kann ein Rudergerät sehr hilfreich sein, um die Schultern nach hinten zu bringen und für eine aufrechte Haltung sorgen. Natürlich eignet sich ein Rudergerät auch hervorragend für Leute, die regelmäßig auf dem Wasser rudern und nach einer Alternative für den Winter suchen oder gar eine Trainingsalternative bei fehlendem Gewässer.

 

Welche verschiedenen Rudergeräte gibt es?

Seilzugsystem

Dies ist die gängigste und am weit verbreitetsten Methode. Hier befindet sich der Griff, der mit dem Seil verbunden ist, in der Mitte. Dieses Seil führt zum jeweiligen Widerstandsystem.

 

Auslegersystem

Bei dieser Variante befindet sich rechts und links jeweils ein Rudergriff. Die Griffe sind auf beiden Seiten fest und bewegen sich wie auf einem Bot. Da sich bei dieser Variante nur die Arme, der Unterkörper aber nicht, in Bewegung ist, kann man nicht von einem Ganzkörpertraining sprechen.

 

Welche verschiedenen Antriebe gibt es?

Hydraulik Bremssystem

Ein Hydraulik Bremssystem kommt oft bei preiswerteren Geräten zum Einsatz. Hier werden der Widerstand und die Bremskraft mit zwei Zylindern erzeugt. Die Zylinder erzeugen beim Rudern einen Gegendruck. Der Nachteil bei dieser Art von Geräten ist die nicht allzu lange Lebensdauer. Ein weiterer Nachteil bei Geräten mit Hydraulikzylindern: sie laufen oft nicht flüssig und etwas unrund.

Luftwiderstand

Bei diesem System wird mithilfe des Seilzuges das Luftrad in Bewegung gesetzt. Dies dreht sich auch nach Ende des Zuges noch weiter und setzt dann zu Folge, dass der nächste Ruderzug in diese Drehbewegung hinein fließt. Dieses Gefühl ähnelt  dem Gleiten auf dem Wasser.

 

Wasserwiderstand

Dieses Rudergerät arbeitet, wie der Name schon sagt, mit Wasserwiderstand. Ein Rudergerät mit Wasserwiderstand simuliert am realistischsten das Rudern im Wasser. Hierbei kann der Trainierende den Widerstand durch seine muskuläre Kraft steuern oder durch die Wassermenge im Tank.

 

Welche Muskeln werden beim Rudern beansprucht?

Man sagt, dass bei dem Rudern ungefähr 80 % aller Muskeln unseres Körpers trainiert werden. Unser Ruderergometer Ratgeber sagt Ihnen welche Muskeln!

Hauptsächlich trainiert wird:

  • Rücken (verstärkt)
  • Bizeps (verstärkt)
  • Hintere Schulter
  • Beine
  • Gesäßmuskulatur

 

Rudergerät oder Ergometer?

Welches Gerät ist anspruchsvoller? Bei welchem Gerät verbrennen Sie mehr Kalorien? Bei welchem Gerät trainieren Sie mehr Ihre Muskeln?  Wir klären Sie in unserem Ruderergometer Test und Vergleich darüber auf.

 

Wo verbrennt man mehr Kalorien?

Sie verbrennen mit dem Rudergerät und dem Fahrradergometer ungefähr gleich viele Kalorien. Hier kommt es natürlich auf die Trainingsintensität an. Dazu muss klar erwähnt werden, dass das Training auf einem Ergometer wesentlich einfacher und anspruchsloser ist als das Rudern auf einem Ruderergometer.

 

Wie viel Zeit nimmt das Training jeweils in Anspruch?

Das Training an einem Fahrradergometer dauert in der Regel zwischen 30 Minuten und einer Stunde, während Sie bei dem Training auf einem Ruderergometer  nur zwischen 15 und 30 Minuten verbringen.

 

Welches der beiden Trainingsgeräte ist letztendlich anspruchsvoller?

Bei dem Training auf einem Fahrradergometer, sitzen Sie bequem in einer Position und bewegen nur Ihre Beine, während Sie bei dem Rudern auf einem Ruderergometer den gesamten Körper in Bewegung haben.

 

Welches der beiden Geräte bei Gelenkbeschwerden?

Rudergerät

Bei dem Rudern auf einem Ruderergometer ist der gesamte Körper in Bewegung.  Somit ist der Trainierende quasi gezwungen die Knie zu beugen und mit dem Rücken nach vorne zu rudern. Dies kann für Personen mit Rückenbeschwerden schmerzhaft sein oder die Beschwerden sogar erhöhen. Personen nach einer Knie OP sollten am Anfang Ihrer Genesung – oder Rehabilitationsphase auch die erste Zeit auf das Training an einem Ruderergometer verzichten.

 

Fahrradergometer

Ein Fahrradergometer hingegen eignet sich eher für das Rehabilitationstraining beispielsweise nach einer Operation. Bei dem Training auf dem Ergometer sitzt man in einer bequemen Haltung und das Knie wird nicht allzu stark gebeugt wie bei dem Training auf einem Ruderergometer. Daher empfehlen wir Ihnen, in dem Fall einer Knie OP, ein leichtes Training auf einem Fahrradergometer.